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Ultramarine

Das adelige Blau für jeden

Schon seit der Antike wusste man, wie das Blau aus Ton, Quarz und Erde herzustellen ist. Mit unserem Angebot folgen wir dieser alten Tradition und Technik, die bis heute die gleichen Rohstoffe verwendet. Willkommen in der Welt der Ultramarine, mit der wir die Welt in ihre violetten und blauen Töne tauchen

Ultramarin als Pigment

Die Geschichte des Ultramarins, jener auch heute noch einzigen völlig lichtechten, prächtig leuchtenden blauen Farbe, ist noch niemals im Zusammenhang behandelt worden. Die Folge ist, dass man in Lehrbüchern und anderen allgemeinen Darstellungen entweder gar keine oder vielfach geradezu falsche, mindestens aber lückenhafte Angaben ohne inneren Zusammenhang findet. ... Demgegenüber zeigt ... eine sinnvolle Kette der Entwicklung, die ... zur genussreichen Freude wird, ... wenn man nur weit genug denkt. ... Ein solches Mittel bildet die Geschichte jener Farbe.

Von Dr. Herbert Röhrig ("Farbe und Lack", Centralblatt 1933)

Herkunft und Herstellung

Über die Herkunft und Herstellung von Ultramarin ist viel erzählt und erforscht worden. Das liegt darin, dass Blau schon immer so selten oder wenig beständig war. Dies gilt bis heute so ist es der chemischen Industrie auch bis heute nicht gelungen, ein wirklich beständiges Blau aus organischen Pigmenten zu entwickeln. Das Blau des Altertums war dem Adel vorbehalten und kaum zu bezahlen, da es aus dem Halbedelstein Lapislazuli hergestellt wurde. Das Gewicht dieses Pigments wurde in Gold gewogen und so war es lange schon ein Traum vieler Menschen, diesen Farbton künstlich zu gewinnen.

Die Ägypter waren es, denen dies als erstes gelang. Sie wußten, aus Sand, Kupferoxid, Kalk und Soda ein Blau herzustellen, das bis Heute so produziert unter dem Namen "Äptischblau" zu haben ist. Das Wissen ging verloren und über fast 2000 Jahre wurde das Blau wieder aus dem teuren Lapislazuli bereitet. 1828 wurde das Verfahren wiederentdeckt und von einem Herrn Leverkus (Namensgeber der Stadt Leverkusen) zubereitet und auf dem Markt gebracht.

Die Blaupigmente der chemischen Industrie haben das Ultramarin fast aus allen Farben verdrängt. Für uns sind diese schönen Mineralpigmente nicht nur eine Lücke, mit der man das Farbspektrum der Erdpigmente schließt, sondern auch das bis heute unerreicht und ist bis heute das einzige Blaupigment, das laut Norm die höchste Lichtechtheit besitzt.

Bis heute wird das Ultramarinpigment aus Sand, Kupferoxid, Kalk und Soda bereitet und zu unterschiedlichen Farbtönen bereitet.

Verwendung

Die Ultramarine zählen zu den beständigsten Pigmenten, die wir kennen und sind für viele Techniken geeignet:

  • Öl
  • Acryl
  • Tempera
  • Wasserfarben
  • Bedingt in Kalk-, Zement- und Silikathaltigen Bindemitteln beständig
    Nicht in sauren Bindemitteln beständig
  • Die Ultramarine sind hervorragend Lichtecht